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Klagelieder, Kapitel 5

Das fünfte Lied beschreibt, dass die Zustände für die Israeliten jetzt nicht sind, wie sie damals in Ägypten waren, sondern noch viel schlimmer. Die Israeliten haben jedes Recht und jede Freiheit eingebüßt, sie sind nur noch entrechtete Sklaven.

Das ist letztlich das Ergebnis davon, dass sie Gott nicht als ihren Herrscher haben wollten. Jetzt haben sie andere Herrscher, und die haben nicht den Vorteil der Israeliten im Auge, so wie es Gott hatte, sondern die haben nur ihren eigenen Vorteil im Blick.

Was passiert ist, ist, dass sie aus einem ganz besonderen Land mit einem Arbeitsverbot an jedem 7. Tag, wo die Sklaven nur 6 Jahre lang Sklaven sein durften und der Schutz der Schutzlosen Vorschrift war, wo Großkapitalismus auf Dauer keine Chance hatte und Armut nicht für immer war, dass sie aus so einem Land einen ganz normalen, ungerechten Staat mit Korruption, Unterdrückung, Armut und Willkürherrschaft gemacht haben.

Und nun sagte Gott: „Das könnt Ihr haben.“ Und nun haben sie es.

Über dieses Kapitel gibt es auch einen Artikel im Blog.




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