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Sind wir gegen Homosexualität?

Die bibeltreuen Christen haben sich in der Vergangenheit ja vor allem dadurch hervorgetan, dass sie gegen etwas waren. Dass die Bevölkerung überhaupt weiß, dass es diese Gruppe Menschen in den westlichen Ländern gibt, verdanken die Gläubigen vor allem ihrem Engagement gegen etwas. In der jüngeren Vergangenheit vor allem gegen Homosexualität und gegen Abtreibung.

Die Gemeinde Christi in Heidelberg ist gegen gar nichts.

Gegen etwas zu sein, ist einfach nicht unser Job. Und es ist deshalb nicht unser Job, weil auch Jesus nicht auf die Welt gekommen ist, um etwas zu verhindern. Verhinderung war nicht sein Job.

Jesus ist gekommen, um Freiheit zu schaffen.

Um Abhängigkeit zu beenden, Ketten zu sprengen, Knechtschaft aufzulösen und Gefangene in die Freiheit zu führen.

Und wenn das Jesu Job war, dann ist das auch unser Job.

Wir sind gegen gar nichts. Aber wir sind für die Freiheit.

Und Freiheit heißt, die Möglichkeiten zu erweitern. Nicht sie zu begrenzen.

Anwendung

Die zentrale Frage ist: "Was ist Gottes Traum für Dein Leben?"

Achtung! Das hat nichts mit "Vorherbestimmung" zu tun! Wir fragen nicht nach etwas statischem, unveränderbaren, der einzigen Art zu leben, zu der Gott Dich schon vor Deiner Geburt ausersehen hatte - und die damit jeden anderen Lebensstil als "falsch" definiert!

Sondern wir fragen nach der besten, idealsten, schönsten Form zu leben, die Gott dem Menschen, der Du heute bist - und der Du über Jahre hin geworden bist - ermöglichen will. Wir fragen nach der erfülltesten Art zu leben, die Gott mit Dir zusammen umsetzen kann.

Damit fragen wir nach der Freiheit. Nach der Freiheit von allem, was Dich limitiert, begrenzt, einschränkt. Nach der Freiheit von allem, was Dein Leben versauert, belastet, unangenehm macht.

Und klugerweise fragen wir nicht nur Dich. Sonst hätten wir nämlich lauter Milliardäre in der Gemeinde, weil alle sagen würden, der Mangel an einer Milliarde Euro ist das, was ihr Leben so unerträglich macht. Sondern wir fragen auch Gott, der genau weiß, dass die Milliarde Dich mehr versklaven würde als der Geldmangel.

Jeder von uns kann/darf/soll Gott fragen, welche Abhängigkeiten Gott in unserem Leben beseitigen will, um uns eine Freiheit zu geben, die sonst niemand und nichts uns geben kann.

Und wenn Gott mir sagt: "Geldliebe.", dann weiß ich, wo meine Baustelle ist.

Und wenn Gott zu mir sagt: "Zorn, Wut, Nachtragen.", dann weiß ich, wo meine Baustelle ist.

Und wenn Gott zu mir sagt: "Homosexualität.", dann weiß ich, wo meine Baustelle ist.

Nachschlag

Die Gemeinde Christi in Heidelberg ist nicht gegen Homosexualität und nicht gegen Abtreibung, sie ist nicht gegen Linksautonome und nicht gegen Rechtsradikale.

Jesus war nämlich auch weder gegen Zöllner noch gegen Prostituerte, nicht gegen Zelotenbewaffnete nationale Extremisten und nicht gegen die römischen Besatzer, weder gegen Aussätzige noch gegen Kriminelle, nicht gegen Verschwendung und nicht gegen Vetternwirtschaft.

Sondern Jesus war für die Freiheit und für ein Leben in Fülle.

Und dafür sind wir auch.
Für das Optimale.
In jeder Hinsicht.




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